Alkoholfrei leben: Der Morgen nach dem Alkohol

Posted by Christopher Gouverneur on

Alkoholfrei leben

Gründe zum Feiern lassen sich gegen Jahresende immer mehr finden. Sei es die alljährliche Alkoholdusche an Silvester oder das Anstoßen mit der Familie an Weihnachten. Am Morgen danach erfolgt jedoch fast immer das böse Erwachen. Kopfschmerzen, Übelkeit und Antriebslosigkeit sind die ungeliebten Begleiterscheinungen von jedem Kater. In unserem Blogartikel erfährst du 8 sinnvolle Tipps, wie du die negativen Auswirkungen bekämpfen kannst.

Was ist überhaupt ein "Kater"?

Durch Alkoholkonsum verliert unser Körper mehr Flüssigkeit als im nüchternen Zustand. Diese Dehydrierung führt am nächsten Tag zu den bekannten Kater-Symptomen. Hinzu kommt, dass durch den Abbau von Alkohol in unserer Leber Acetaldehyd hergestellt wird. Dieses toxische Abfallprodukt ist ein Zellgift. Im weiteren Verlauf wird es anschließend zu Essigsäure umgewandelt, die Übelkeit auslösen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass eine durchzechte Nacht unser Immunsystem schwächt was dazu führt, dass wir die nächsten 24 Stunden anfälliger für Krankheitserreger sind.

Was hilft gegen einen Kater?

  • Tipp 1 - Vorbereitung ist das A und O

Im Vorfeld benötigt dein Körper eine extra Portion Kohlenhydrate in Form von Pasta, Pizza oder Pommes. Eine fetthaltige Mahlzeit verlangsamt die Aufnahme von Alkohol im Blut. Snacks während der Party in Form von Salzstangen oder Nüsse helfen dem Organismus zusätzlich und versorgen ihn mit Salzen und Mineralien, die der Alkohol dem Körper entzieht.

  • Tipp 2 - Vermeide zuckerhaltige Getränke

Durch zu viel Zucker in alkoholischen Getränken schmeckt sogar Hochprozentiges richtig lecker. Besonders bei jungen Leuten sind besonders zuckerhaltige Drinks wie Liköre, Glühwein, Punsch oder süße Sahnecocktails beliebt. Am besten den Abend über bei einem Getränk bleiben, das wenig Zucker enthält! 

  • Tipp 3 - Ein Glas Alkohol und ein Glas Wasser

Zu jedem getrunken Glas Alkohol, sollte ein zusätzliches Glas Wasser getrunken werden. Hierzu eignen sich besonders Stilles- oder Leitungswasser. Diese nehmen dir nicht nur den Durst und schützen dich vor einem zu schnellen Alkoholkonsum, sondern füllen deine beanspruchten Wasser-Reserven wieder auf. Wer dran denkt, sollte zusätzlich vor dem Schlafengehen noch eine Flasche Mineralwasser trinken, so ist der erste Schritt gegen Katergefühle getan. 

  • Tipp 4 - Kampf gegen den inneren Schweinhund

Wacht man morgens auf würde man am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Das macht das ganze aber nicht besser. Am besten hilft ein großer Spaziergang an der frischen Luft oder sogar eine Runde Joggen. Durch die anschließend ausgedehnte Dusche fühlt man sich wie neugeboren.

  • Tipp 5 - Katerfrühstück

Alkohol entzieht dem Körper wichtige Salze, daher ist am Tag danach der Heißhunger auf Salziges enorm. Auch Joghurt oder Quark angereichert mit Früchten und Honig helfen den Kater zu bekämpfen. Diese liefern wichtige Vitamine und der zusätzliche Fruchtzucker hilft den Alkohol abzubauen. Auch eine Gemüsebrühe kann den Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten wieder ausgleichen.

  • Tipp 6 - Unser geheim Tipp

Das beste Mittel gegen einen Kater ist immer noch gar keinen Alkohol oder zumindest wenig davon zu trinken! Du denkst dir bestimmt auch WOW, auf diesen Tipp wäre ich niemals gekommen. Danke Nullprozente Team!

  • Tipp 7 - Kaffeeverbot

Ja, richtig gelesen, denn Kaffee enthält große Mengen an Koffein und der aufputschende Stoff erhört das Herzrasen. Gleiches gilt für säurehaltige Getränke. Greife wie bereits oben beschrieben zu Wasser oder einem Kräutertee, diese helfen deinem Körper, sich zu regenerieren. Antioxidantien, sorgen dafür, dass die freien Radikalen in deinem Körper aufgefangen werden und der Kater schneller verschwindet.

Also ich verzichte dann lieber auf das Glas Alkohol am Abend, statt am nächsten Tag ohne Kaffee in den Tag zu starten.

  • Tipp 8 - Rauchverbot

Viele Nichtraucher, werden wenn sie Alkohol getrunken haben, schnell zu Rauchern. Lassen wir mal die ganzen Nachteile, die Rauchen sowieso mit sich bringt, außer Acht und schauen warum sich Alkohol und Zigaretten eigentlich gar nicht mit einander vertragen. Durch Zigaretten werden dem Körper Sauerstoff entzogen und wichtige Vitamine entzogen, was zur Folge hat, dass die Wirkung von Alkohol verstärkt auftritt und der ungewollte Kater garantiert am nächsten Morgen auftritt. 

 

Kater-Mythen: Jeder kennt Sie und keiner weiß ob Sie eigentlich stimmen. Wir erklären dir was hinter den Kater-Mythen steckt.

  • Mythos 1: das Konterbier

Ein Bier zum Frühstück und schon ist der Kater vorbei. Wunschdenken, denn leider hilft es nicht am nächsten Morgen ein Bier zu trinken. Im Gegenteil, zu einem zögert es die Symptome nur hinaus und die Dehydration, die eigentlich für den Kater zuständig ist, wird nur noch weiter unterstützt.

Lieber Finger weg von Alkohol am Morgen, denn zu häufiger Alkoholkonsum kann schnell in einer gefährlichen Abhängigkeit enden.

 

  • Mythos 2: Brot saugt den Alkohol auf

Schon betrunken? Iss mal ein Stück Brot, dass saugt den ganzen Alkohol wieder auf. Jeder kennt doch diesen Spruch, doch was steckt eigentlich dahinter? Die Idee dahinter ist, dass Kohlenhydrate Alkohole binden soll. Doch gibt es zum einen noch keine wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema. Und zum anderen wird das Brot zerkaut und hat, wenn es im Magen ankommt, keine saugende Wirkung mehr. Stattdessen empfehlen wir dir ein Stück  Brot mit Öl oder etwas fettigem zu essen. Durch Wasserabweisenden Substanzen wie Fett wird die Magenschleimhaut bedeckt und es dauert länger, bis der Alkohol ins Blut gelangt.

 

  • Mythos 3: Bier auf Wein, dass lass sein

Diesen alten Spruch lassen vor allem die Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und William Shakespeares einer Party von sich. Doch mit wissenschaftlich Studien können die schönen Poeten nichts belegen. Richtig aber in diesem Zusammenhang ist jedoch der Fakt, dass Spirituosen, die Begleit- oder Fuselalkohole enthalten, den Kater verstärken können. Fuselalkohole bilden sich bei der Gärung von alkoholischen Getränken als Nebenprodukt des Hefestoffwechsels und bedeuten Giftstoffe für den Körper. Weizenbier beispielsweiße, ist mit bis zu 160 Milligramm Fuselalkohol, Spitzenreiter. Hingegen enthält Wodka so gut wie garkeinen Fuselalkohol.

 

  • Mythos 4: Warmer Alkohol "knallt" mehr als kalter Alkohol

Dieser Mythos ist richtig. Beispielsweiße gehen warme alkoholische Getränke, wie Glühwein, schneller ins Blut als beispielsweiße ein kaltes Glas Wein. Grund hierfür ist, dass durch die Wärme die Magendurchblutung gefördert wird und der Alkohol schneller ins Blut aufgenommen wird.

 

Merke! 

Ein Kater entsteht hauptsächlich durch die Dehydrierung. Alkohol entzieht dem Körper Wasser und es erfolgt eine Verschiebung von Elektrolyten sowie zusätzlich entzündliche Veränderung im Körper.

Der Alkoholabbau lässt sich nicht beschleunigen. Bei einer Frau beträgt er 0,1 und bei einem Mann 0,2 Promille pro Stunde. 

 

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