Alkohol trinken um die Sorgen zu vergessen ?

Publié par Christopher Gouverneur le

Alkohol trinken um die Sorgen zu vergessen? Schwachsinn oder steckt etwas dahinter?

Wer Alkohol trinkt um seine Sorgen zu vergessen, hofft danach sich besser zu fühlen. Jedoch selbst kurzfristig vertreibt ein Glas Wein oder Bier oftmals die Sorgen gar nicht. Ganz im Gegenteil, er verschlimmert sie sogar. Wenn du mehr darüber wissen willst, was Alkohol in deinen Körper anstellt, schau mal in unserm anderen Blog vorbei: Alkohol – das passiert mit deinem Körper

Warum gibt es überhaupt diese Denkweise, Alkohol zu konsumieren um sich besser zu fühlen?

Viele Menschen konsumieren Alkohol aufgrund des Gruppenzwang und der Geselligkeit. Jedoch geben viele auch an, aufgrund von negativer Gefühle zum Glas zu greifen. Traurigkeit, Angst und Stress sind einer der Hauptgründe. 

Das diese Art mit seine Gefühlen langfristig umzugehen eine schlechte ist, wissen viele. Verbessert Alkohol denn wenigstens für eine kurze Zeit das Wohlbefinden? Oder weißt du überhaupt wirklich den Vorteile von alkoholfrei

 

Forschung einer Universität zu diesem Thema

Die University of Missouri wollte dieser Sache auf den Grund gehen und lud für die Untersuchung 110 Männer und Frauen zwischen 18 und 45 Jahren ein. Jede der Personen gab an, mindestens einmal pro Woche Alkohol zu konsumieren. Ebenso hatte keiner dieser Personen vor ihren Konsum zu reduzieren. Zu erwähnen ist, das über die Hälfte von ihnen an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung litt.

Jeder der Teilnehmer wurde 3 Wochen lang von einem Art Tagebuch begleitet. Auf dem tragbaren elektronischen Assistenten wurden sie gebeten zu verschiedenen Gelegenheiten auf verschiede Fragen zu antworten. Mehrmals täglich wurden sie zu zufälligen Zeitpunkten gefragt, nach dem aufstehen, nachdem sie ein Glas Alkohol konsumiert hatten und weitere.

Sobald die Person angab Alkohol konsumiert zu haben, erhielten sie vier zusätzliche Befragungen über einen kurzen Zeitraum. Darin wurde dann über die aktuellen Emotionen und Gefühlen befragt. Ebenso wurden sie auch gefragt zu welchen Anlass sie sich ein Glas Alkohol genehmigt haben. Zuletzt dann die wichtigste Frage ob sie glaubten ob, dass ihnen bei ihrem Problem geholfen haben. 

 

Das Ergebnis :

Wer Alkohol konsumiert hatte um seine ängstliche Stimmung zu verbessen, war nach dem Glas meist davon überzeugt es habe geholfen.
Jedoch anders sah es dann aus als die Befragten mit einer direkten Frage ihrer Gefühlsage konfrontiert wurden. Wie z.B. "Sind sie nervös?". Hierbei ergab sich das der Angstzustand nach dem Konsum im Vergleich zum Zeitpunkt davor nicht abnahm. Sie verstärkten depressive Gefühle!

Aber warum glaubten dann die Betroffenen, das ein Glas Alkohol Ihnen helfen würde. Das liegt daran, dass die Erwartungen und Wunschdenken eine große Rolle spielten. Ebenso kommt der natürliche Effekt von Alkohol auch zum Vorschein, so wie Schmerzlinderung oder Ratlosigkeit.

Wer nun denkt Alkohol zu trinken mit dem Ziel, negative Emotionen zu verdrängen, erreicht nichts oder verschlimmert es. Außerdem hat Alkohol viele andere Faktoren die einem nicht zu gute kommen. Deine körperliche und geistige Gesundheit solltest du immer in den Vordergrund stellen. 

Erwartungen und Wunschvorstellungen lassen sich auch mit alkoholfreien Alternativen sättigen. Probiere doch mal welche aus unserem Sortiment.

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